Unser Musikverein stellt sich vor

Der Musikverein Aigen-Schlägl besteht aktuell aus 49 Musikerinnen und Musiker. Der Altersdurchschnitt liegt im Verein bei 34 Jahren. Vier Marketenderinnen verschönern bei jeder Ausrückung unseren Verein.

Marketenderinnen – sie sind viel mehr als nur schmückendes „Beiwerk“ zur Musikkapelle

Die Geschichte der MarketenderInnen geht ins Mittelalter zurück. Damals wurden die militärischen Truppen von „Händlern“ begleitet, welche die Soldaten mit Waren und Dienstleistungen des täglichen, privaten Bedarfs versorgten.

Heute hat der Begriff der Marketenderin aber wieder seinen festen Platz gefunden. Marketenderinnen sind Frauen, die eine Marsch- oder Blaskapelle begleiten und die Musiker und Zuschauer mit Getränken (Schnäpsen) versorgen. In der modernen Marschmusik sind Marketenderinnen nicht mehr wegzudenken. Sie begleiten die Kapelle bei fast jeder Ausrückung und sind somit ein fixer Bestandteil dieser.

Unsere Marketenderinnen Judith Furtmüller, Jasmin Barth und Anna Autengruber sind die freundlichen Seelentröster hinter den Kulissen, die mit ihrem Engagement und ihrer Fürsorge dafür sorgen, dass jeder Musiker bestens versorgt ist und das Orchester in voller Harmonie arbeiten kann.

Querflöte – der schrille Charme des Silberrohrs

Die Querflöte ist das einzige Instrument, das aussieht wie ein teurer Metallstrohhalm und klingt wie ein singender Teekessel mit guter Laune. Während alle anderen brav ihr Instrument gerade halten, denkt sich der Flötist: "Warum nicht mal schräg?"

Und wehe, man atmet zu laut – dann klingt’s, als ob ein Wal versucht, durch ein Nadelöhr zu pfeifen. Trotzdem: Die Querflöte schafft es, in jedem Orchester gehört zu werden. Nicht, weil sie so laut ist – sondern weil man sich fragt, wo dieser fiepende Zauber herkommt.

Ein Instrument für alle, die Wind machen wollen – aber mit Stil.

Unsere Querflötistinnen Edith Märzinger und Annemarie Edinger sind die Leichtigkeit im Orchester, die mit ihrem klaren, silbernen Klang die Musik zum Fliegen bringen und immer ein Lächeln in den Saal zaubern.

Oboe – die Nasenflöte des Olymps

Die Oboe ist das Instrument, das klingt, als würde eine Ente Französisch sprechen – mit Gefühl. Sie ist das elegante, leicht näselnde Familienmitglied im Orchester, das immer ein bisschen beleidigt klingt, obwohl es nur versucht, schön zu sein.

Oboisten sind eine besondere Spezies: Sie verbringen 90 % ihrer Zeit damit, Rohrblätter zu schnitzen, zu schleifen, zu befeuchten, zu verfluchen – und 10 % mit Spielen. Wenn eine Oboe quietscht, ist das kein Fehler – das ist Persönlichkeit.

Und wusstest du: Die Oboe darf im Orchester den Kammerton A vorgeben. Warum? Weil sie so durchdringend klingt, dass selbst der letzte Posaunist aufwacht. Wenn eine Oboe stimmt, hören es nicht nur alle – sie fühlen es.

Ein Instrument für alle, die gerne klingen wie ein melancholischer Schwan mit Heuschnupfen – aber wunderschön.

Anna Autengruber ist die Mutige im Orchester, die mit ihrem speziellen Oboen-Sound durch die Symphonie fliegt, als ob sie den Vögeln Konkurrenz machen wollte.

Klarinetten – die schwarzen Magier des Holzblasreichs

Die Klarinette sieht aus wie ein Zauberstab mit Mundstück – und genauso benimmt sie sich auch. Mal schmeichelt sie wie ein verliebter Kater, mal quietscht sie wie ein Einkaufswagen auf Speed. Es ist das einzige Instrument, das in einer Sekunde Mozart und in der nächsten eine kreischende Möwe sein kann.

Klarinettisten haben’s nicht leicht: Sie drücken gefühlt 20 Klappen gleichzeitig und tun dabei so, als wäre das völlig normal. Und wehe, sie setzen falsch an – dann klingt es, als hätte jemand einen Ballon erschreckt. Trotzdem sind sie stolz, denn: Niemand bekommt mehr Töne aus einem einzigen Stück Holz als sie (manchmal sogar unfreiwillige).

Und dann gibt’s da noch die Bassklarinette – das mutierte Cousinchen, das klingt wie Darth Vader mit Jazz-Ausbildung.

Klarinette: Für alle, die zwischen Genie und Wahnsinn pendeln – aber mit schönem Ton.

Unsere Klarinettisten Stefan Gruber, Tobias Gruber, Hannah-Lea Bräuer, Johann Stallinger, Emma Bräuer und Barbara Bräuer verleihen der Musik mit ihrem warmen, vielseitigen Klang eine besondere Tiefe und zaubern so eine ganz eigene Magie auf die Bühne.“

Saxophone – wenn Blechbläser Holz spielen wollen

Das Saxophon ist das einzige Instrument, das aussieht wie ein glänzender Gartenschlauch mit Selbstbewusstsein. Es wurde von Adolphe Sax erfunden – vermutlich, weil er sich nicht entscheiden konnte, ob er ein Klarinettist, ein Trompeter oder ein Rockstar sein wollte. Also baute er einfach alles zusammen.

Saxophonisten sind die Coolen im Orchester – sofern sie überhaupt da sein dürfen. Meistens lungern sie lieber im Jazzclub rum, mit Sonnenbrille bei Nacht und dem ständigen Verdacht, dass ihre Saxophone mehr Persönlichkeit haben als sie selbst.
Und wenn ein Saxophon ins Klassik-Orchester darf, dann schaut die Oboe schon mal pikiert und das Horn tuschelt: „Jetzt kommt wieder dieser goldene Klarinetten-Cowboy.“

Das Saxophon kann alles: singen, schreien, flirten, weinen – oft alles im selben Takt. Es ist das einzige Instrument, das bei jeder Tonart klingt, als würde es sagen: „Ja Mann, genau so fühl ich’s auch.“

Saxophon: Für alle, die Musik nicht nur spielen wollen – sondern ihr dabei lässig einen Drink anbieten.

Unsere Saxophonisten Michael Paster, Hanna Gabriel, Kerstin Patrasso, Georg Mittermaier, Valerie Gruber (nicht am Bild) und Paula Trautner (nicht am Bild) sind die virtuosen Klangkünstler, die mit ihrem ausdrucksstarken, einzigartigen Ton jeder Melodie eine besondere Seele verleihen und das Orchester mit ihrer Leidenschaft bereichern.

Waldhörner – die Labyrinthe der Blechbläserwelt

Das Waldhorn ist das einzige Instrument, bei dem sich der Ton erst mal verirrt, bevor er rauskommt. Es sieht aus wie ein verknoteter Kupferschlauch, den jemand bei IKEA falsch zusammengebaut hat – aber in edel.

Hornisten gelten als die Zen-Meister des Orchesters. Nicht, weil sie so entspannt sind – sondern weil sie es sein müssen. Ihr Instrument hat mehr Töne pro Knopf als ein Akkordeon auf Speed, und ob der richtige Ton rauskommt, ist oft reine Glückssache. Wer Horn spielt, hat keine Angst vor dem Leben – denn wenn du beim Einsatz eine Quarte danebenliegst, zuckt im Orchester keiner. Die denken nur: „Ach, das soll so.“

Und dann diese Hand im Schallbecher! Außenstehende denken, Hornisten winken sich selbst Mut zu. In Wahrheit versuchen sie nur verzweifelt, den Ton zu bändigen wie ein wildes Tier in einer Messingtrommel.

Trotz allem – oder gerade deswegen – klingt das Waldhorn wunderschön. Warm, edel, majestätisch. Als hätte ein Elch gelernt, Gefühle auszudrücken.

Waldhorn: Für alle, die Mut, Geduld und ein gutes Verhältnis zu höheren Mächten haben.

Unsere Hörner Pia Wöss, Johannes Autengruber und Angelika Autengruber sind die wahren Pioniere der Melancholie, die mit ihrem edlen, warmen Klang jede Komposition mit Majestät und Gefühl bereichern.

Tenorhörner – die Lounge-Sessel des Blasorchesters

Das Tenorhorn ist das Instrument, das klingt wie eine warme Umarmung nach einem langen Tag. Es ist nicht so protzig wie eine Tuba, nicht so aufgeregt wie ein Flügelhorn – es ist einfach… zufrieden. Wenn Instrumente Persönlichkeiten hätten, wäre das Tenorhorn der entspannte Onkel, der beim Grillfest die besten Witze kennt und immer als Letzter nach Hause geht.

Tenorhornisten haben den coolsten Job im Blasorchester: Sie spielen nie zu hoch, nie zu tief – immer schön in der Mitte. Die goldene Mitte eben. Das ist nicht langweilig, das ist entspannt. Während die Trompeten sich in Höhenflügen verlieren und die Tuben im Keller brummen, liegt das Tenorhorn irgendwo dazwischen und denkt sich: „Macht ihr mal – ich chill hier melodisch durch.“

Und obwohl viele nicht mal wissen, wie ein Tenorhorn aussieht („Ist das eine kleine Tuba? Oder eine zu große Trompete?“), ist es aus der Blasmusik nicht wegzudenken. Ohne Tenorhorn klingt der Marsch wie Suppe ohne Salz. Man merkt es erst, wenn es fehlt – und dann vermisst man’s schrecklich.

Tenorhorn: Für alle, die musikalisch kuscheln wollen – mit Stil und tiefem Blechbauchgefühl.

Unsere Tenorhornspieler Markus Barth, Walter Wöss, Sandra Trautner, Robin Haiberger, Simon Reiter (nicht am Bild), Gina Kreilinger (nicht am Bild) und Peter Autengruber (nicht am Bild) sind die stillen Helden im Orchester, die mit ihrem warmen und harmonischen Klang das Fundament jeder Melodie tragen und ihr eine besondere Tiefe verleihen.

Posaunen – die Teleskopstangen der Musik

Die Posaune ist das einzige Instrument, das aussieht, als wäre es eigentlich fürs Fensterputzen gedacht – aber dann Musik studiert hat. Keine Klappen, keine Ventile, nur ein langer, glänzender Zug, mit dem man Töne trifft… oder auch mal ganz woanders landet.

Posaunisten sind wie Surfer im Orchester: locker, cool und ständig auf der Suche nach der perfekten Welle – oder zumindest dem richtigen Ton. Sie sagen zwar, sie spielen „nach Gehör“, aber manchmal klingt es eher nach „nach Gefühl und Hoffnung“.

Und dieser Glissando-Effekt – das ist wie der Rutschbahn-Modus unter den Instrumenten. Kein anderes Blechblasinstrument darf so offiziell herumrutschen. Wenn eine Posaune ein Solo spielt, hört man oft erst ein Schmunzeln, dann den Ton – und dann den Applaus. Oder ein genervtes „Schon wieder der...“

Und das Beste: Die Posaune ist das einzige Instrument, mit dem man dem Dirigenten aus Versehen eine neue Frisur verpassen kann. Wer zu weit ausholt, riskiert Blechkontakt mit der vorderen Reihe.

Posaune: Für alle, die Musik machen wollen – aber mit Schwung.

Unsere Posaunisten Kerstin Patrasso, Felix Paster, Marlene Arnoldner, Simon Arnoldner (nicht am Bild) und Maike Engleder (nicht am Bild) sind die kreativen Klangmagier im Orchester, die mit ihrem kraftvollen und vielseitigen Sound jeder Komposition eine besondere Tiefe und Ausdruckskraft verleihen.

Trompeten – die Dramaqueen unter den Bläsern

Die Trompete ist das einzig wahre Drama-Instrument im Orchester. Sie betritt die Bühne wie eine Diva, zieht alle Blicke auf sich und spielt dann einen Ton, der so laut ist, dass sogar der Dirigent manchmal zusammenzuckt. „HIER BIN ICH!“ – ruft sie mit jedem Einsatz und sorgt dafür, dass niemand vergisst, dass sie da ist.

Trompeter sind die Frontmänner der Blasmusik. Sie haben das Selbstbewusstsein eines Rockstars und das Spielvermögen eines Luftballons, der mit seinem eigenen Sound kämpft. Kein anderes Instrument kann so viele Töne gleichzeitig anfordern und dabei noch so tun, als wäre alles unter Kontrolle. Wenn der Trompeter ein Solo spielt, dann hört man meistens zuerst das Pfeifen der Luft – und dann kommt der Ton, der sich anhört, als würde er das Orchester herausfordern: „Wer kommt gegen mich an?“

Und die Trompete ist das einzige Instrument, bei dem der Klang so scharf ist, dass er einem manchmal das Gefühl gibt, man sollte vorsichtig sein, sich nicht die Ohren zu verbiegen. Aber keine Sorge, der Trompeter selbst ist völlig unbeeindruckt. Er bläst sich die Lippen platt, als wäre der gesamte Raum eine Bühne und er der einzige Schauspieler.

Trompete: Für alle, die sich gerne selbst in den Mittelpunkt stellen – und zwar mit lautem Applaus!

Unsere Trompeter Johann Trautner, Katja Schuster, Peter Wofsik, Manfred Wöss und Anton Wöss (nicht am Bild) sind die strahlenden Energiebündel im Orchester, die mit ihrem klaren, kraftvollen Klang die Musik zum Leben erwecken und jedem Stück einen glänzenden Höhepunkt verleihen.

Flügelhörner – die sanften Rockstar-Gitarren des Blasorchesters

Das Flügelhorn ist wie der sanfte Bruder der Trompete, der zwar genauso glänzt, aber nicht ganz so laut schreit. Es klingt wie die Musik in einem Film, in dem der Held auf einem Pferd in den Sonnenuntergang reitet – ruhig, majestätisch und irgendwie ein bisschen cooler, als er eigentlich sein sollte.

Flügelhornisten sind die Entspannten unter den Blechbläsern. Während die Trompeter in den höchsten Höhen fliegen und die Posaunisten den Dirigenten fast umarmen, zaubern die Flügelhornisten ihren schönen, warmen Sound aus der Flügelhorn-Mütze, ohne viel Aufhebens. Kein Drama, keine Show – einfach: der Ton. Und dabei gucken sie meistens noch so aus, als hätten sie gerade einen Espresso zu viel getrunken.

Flügelhorn: Das Instrument, das immer so klingt, als wäre es der erste in der Reihe beim Konzert, aber im Hintergrund sitzt. Man hört es und denkt sich: „Das war schön… aber wer hat das gespielt?“

Und wehe, ein Flügelhornist nimmt sich eine Pause – dann fällt auf, dass der ganze Sound irgendwie weniger… flügelig wird. Es ist wie die leise, aber äußerst wichtige Komponente in einem Rezept, die man nie wirklich sieht, aber ohne die es einfach nicht schmeckt.

Flügelhorn: Für alle, die Musik spielen wollen, ohne dabei die Nachbarn zu wecken – aber trotzdem cool bleiben.

Unsere Flügelhornisten Wilfried Berger, Stefan Gruber, Jakob Gruber (nicht am Bild) und Nicholas Stockinger (nicht am Bild) sind die sanften Harmonisierer im Orchester, die mit ihrem warmen, melodischen Klang für eine besondere Wärme und Ausgewogenheit in jeder Komposition sorgen.

Tuba – das schwerste Instrument im Orchester (und im Leben)

Die Tuba ist das einzige Instrument, das aussieht, als hätte es eine eigene Schrankwand für sich allein. Es ist so groß, dass man es eigentlich als öffentliches Verkehrsmittel nutzen könnte. Wenn die Tuba ins Orchester kommt, macht sie nicht einfach „Plopp“. Nein, sie kommt mit einem Donnerhall, der selbst die Wände des Konzertsaals ins Wackeln bringt.

Tubisten sind die stillen Helden. Sie schleppen das riesige Blechmonster durch die Gegend, ohne dass die meisten es wirklich zu schätzen wissen. „Ach, das ist doch nur der Bass“, sagen die Leute – als ob die Tuba nichts weiter tut, als „Bumm“ zu machen. Dabei spielt sie die Grundlage für das ganze Orchester! Ohne Tuba klingt der Rest wie ein Musikstück ohne Fundament. Es ist, als würde man versuchen, ein Haus ohne Keller zu bauen – geht einfach nicht.

Und während alle anderen Bläser ihr Instrument in und aus ihrer Lippen blasen, tut der Tubist das, was jeder vernünftige Mensch tun würde: Er lässt sich einfach von der Tuba umarmen. Sie ist so groß, dass man fast schon Angst haben könnte, sie könnte einem über den Kopf wachsen.

Tuba: Für alle, die die Welt auf den Kopf stellen wollen – aber dabei einfach laut und massiv bleiben. Ein Instrument für Menschen mit Bauchgefühl.

Unsere Tubisten Christian Knöll, Johanna Barth, Alois Keinberger und Angela Berger (nicht am Bild) sind die ruhigen Kraftpakete im Orchester, die mit ihrem tiefen, resonanten Klang das Fundament jeder Komposition tragen und dabei immer eine starke, aber bescheidene Präsenz zeigen.

Schlagzeug – der lauteste Freund des Orchesters

Das Schlagzeug ist das einzige Instrument, bei dem der Musiker gleichzeitig der Dirigent seiner eigenen Geräuschkulisse ist. Es ist die Soundmaschine des Orchesters, der Krawallmacher, der mit einem einzigen Trommelschlag das ganze Orchester in den Wahnsinn treiben kann – oder zumindest den Dirigenten.

Schlagzeuger sind die Rockstars unter den Orchestermusikern – die einzigen, die sich auf der Bühne mal richtig austoben dürfen, ohne dass irgendjemand sagt: „Kannst du das ein bisschen leiser machen?“ Während die Streicher in ihrem stillen Kämmerlein feinste Töne zaubern und die Bläser sich in tiefer Konzentration verausgaben, denkt der Schlagzeuger: „Warum nicht gleich alle Töpfe und Pfannen aus dem Schrank holen und einen Riesenspaß haben?“

Und das Beste: Ein Schlagzeuger hat immer einen Grund, sich zu entspannen. Während er auf das Zeichen wartet, dass er endlich wieder richtig loslegen darf, schaut er einfach genüsslich auf seine Trommeln und denkt: „Ach, noch ein bisschen Geduld, dann geht’s wieder los.“

Klar, ab und zu spielt der Schlagzeuger auch mal ein Solo – meistens ist das eine Mischung aus „Wutentbranntes Poltern“ und „Was-hat-der-Dirigent-gerade-gesagt?“-Rhythmus. Aber wehe dem, der sich nach einem Schlagzeug-Solo traut, etwas zu sagen! Jeder weiß: Der Trommler ist der Einzige, der noch übrig bleibt, wenn alle anderen Musiker sich leise zurückziehen.

Schlagzeug: Für alle, die gern den Lärm machen – und dafür gefeiert werden!

Unsere Schlagzeuger Nicholas Stockinger, Fabian Fuchs, Günter Gruber, Christiane Haider, Christoph Gruber, Maximilian Siegl (nicht am Bild) und Maxim Schuster (nicht am Bild) sind die unermüdlichen Pulsgeber im Orchester, die mit ihrem Rhythmus und ihrer Energie dafür sorgen, dass jede Musik lebendig wird und der Takt niemals verloren geht.

Kapellmeister – der Dirigent des Chaos

Der Kapellmeister ist der einzige Mensch im Orchester, der gleichzeitig die absolute Kontrolle und das totale Chaos beherrschen kann. Mit einem eleganten Stock in der Hand und einem Gesichtsausdruck, der sowohl Weisheit als auch „Ich habe keine Ahnung, was gleich passieren wird“ ausstrahlt, führt er das Orchester an. Die Musiker folgen ihm mit der Ehrfurcht, die ein Schaf für den Hirten empfindet – und einer leichten Angst, dass er gleich wieder eine „dramatische Pause“ einlegt.

Wenn er dann aufhört, zu dirigieren, herrscht absolute Stille im Raum. Jeder Musiker fragt sich: „Hat er gerade die Luft angehalten, oder ist das ein Zeichen?“ Doch der Kapellmeister bleibt unerschütterlich, als ob er die gesamte Zeit über die Fäden des musikalischen Universums in seinen Händen hält.

Der wahre Spaß beginnt jedoch, wenn er nach einem misslungenen Stück eine dramatische, fast theatralische Bemerkung macht, die nie wirklich auf den Punkt kommt, aber trotzdem tiefgründig klingt – und alle denken: „Okay, das war jetzt entweder ein Witz oder ein sehr kluger Kommentar, aber es war auf jeden Fall sehr dramatisch!“

Kapellmeister: Für alle, die das Orchester wie ein wildes Tier zähmen wollen, ohne jemals die Kontrolle zu verlieren – oder zumindest so tun, als ob!

Unser Kapellmeister Georg Dumfart ist quasi der Dompteur des Vereins – er zähmt die wildgewordenen Musiker:innen, führt den Takt, behält das Chaos im Griff und lässt dabei jedes Stück wie ein Meisterwerk klingen.